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17.10.2018
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Meine Hardware



Rechner: Amiga1200
Prozessorkarte: Blizzard PPC (060 50 MHz/PPC 240MHz) mit SCSI-II-Adapter
Grafikkarte: BVision
Speicher: 120 MB Fast-RAM, 2 MB Chip-Ram
Festplatten: SCSI: 2.3 GB, 4.3 GB, 8.6 GB (PC'ler würden sagen 9 GB)
IDE: 64 MB (Wurde nur für den Kaltstart benötigt, momentan abgeschaltet), aktuelle Platte 20 GB
CD-ROM: Plextor 12/20 (SCSI)
CD-R/RW: Yamaha CRW2100S (SCSI)
Scanner: Paragon 600 (SCSI)
Internetverbindung: DSL
Monitor: 19" Belinea 10 60 20
Drucker: Epson Stylus 640

Über die Geschichte des Amiga ist viel geschrieben worden, deshalb will ich sie hier nicht nochmals erzählen. Wer will kann alles in den Amiga-Links von mir finden.
Deshalb will ich nur mein Leben mit den Computern umreißen.

Mein erster Rechner war der C64, denn ich schon programmtechnisch voll beherrschte, bevor ich ihn bekam. Mein Wissen hab ich mir in den endlosen Tagen bei den Kaufhäusern erworben.

Meinen zweiten Rechner (Amiga 1000) besorgte ich mir gebraucht, als der Amiga 500 herauskam. Der Amiga 1000 hatte einen gravierenden Vorteil gegenüber einem A500: Wenn das Betriebssystem sich änderte (Und das passierte am Anfang oft), mußte man sich nur eine "Kickstart"-Diskette (Diskette mit dem Betriebssystem darauf) sich besorgen und nicht umständlich ein ROM auswechseln.

Als Commodore dann pleite ging, besorgte ich mir den letzten Amiga in ganz Würzburg. Es ist meine jetzige Maschine, der A1200. Ich verpaßte ihm ein Towergehäuse und erweitere ihn noch heute weiter. Jeder, der erfährt, mit welcher Taktfrequenz, wichtig bei den PC heutzutage (warum eigentlich?), der Prozessor betrieben wird (Taktfrequenz: 50MHz), fängt zuerst das Lachen an. Wenn er dann die Maschine mal richtig arbeiten sieht, verschlägt es manchen die Sprache. Der Prozessor (Ein Risc-Prozessor) und das optimale Betriebssystem (Anders wie Windows, das den Prozessor immer mehr bremst) macht hier die Geschwindigkeit aus.

Jeder aus meinem Bekanntenkreis würde mich gerne zu einen Micro$#?$-Anhänger machen, aber ich habe keine Veranlassung den Rechner zu wechseln (Der PC ist inzwischen zu einem Spielecomputer geworden, dafür ist der Amiga erwachsen geworden und es gibt fast nur noch ernsthafte Software für ihn).

Das interessanteste, was mir passierte, als ich mir DSL beantragte, war die Bemerkung des Verkäufers: "Was mit einem Amiga kann man ins Internet und das auch noch mittels DSL???". Hoffentlich klärt jemand diese unwissenden Telekomler auf, daß es sogar mit einem C64 möglich ist, in das Netz zu gelangen.

Ich hoffe nur, daß endlich der Amiga in ein ruhigeres Fahrwasser kommt, denn drei Firmenpleiten sind schon sehr strapaziös für die Nerven der Anhänger dieses genialen Rechners. Vielleicht kommt ja bald wieder etwas neues auf, daß wir wieder stolz als Amiga bezeichnen können.
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